Controlling und Unternehmenssteuerung mit Überblick

Gute Entscheidungen brauchen Zahlen, die verständlich und rechtzeitig verfügbar sind. Wir unterstützen Sie dabei, Kennzahlen, Liquidität und wirtschaftliche Entwicklungen zusammenzuführen. So wird erkennbar, wo Ihr Unternehmen steht und welche Entscheidungen anstehen.

Wir entwickeln das Controlling aus Ihren konkreten Steuerungsfragen. Vorhandene Daten und Systeme werden einbezogen, Berichte passend aufgebaut und die Ergebnisse gemeinsam besprochen. Aus Zahlen werden damit nachvollziehbare Entscheidungen und umsetzbare Maßnahmen.

Welche Entscheidungen sollen Ihre Zahlen unterstützen?

Ein passendes Controlling beantwortet die Fragen Ihrer Unternehmensführung. Umfang und Detailtiefe richten sich nach Geschäftsmodell, Datenlage und Entscheidungsbedarf.

Liquidität im Blick

Welche Zahlungen stehen an? Wann werden Eingänge erwartet? Welche finanziellen Spielräume bestehen und wo könnte ein Engpass entstehen?

Kosten und Ergebnis verstehen

Welche Leistungen tragen zum Ergebnis bei? Wo verändern sich Kosten und Margen? Welche Aufträge oder Bereiche benötigen Aufmerksamkeit?

Entwicklung gezielt planen

Passen Auftragslage, Kapazitäten und Investitionen zusammen? Wie wirken sich Veränderungen aus und welche Maßnahmen haben Vorrang?

Die passenden Grundlagen für Ihre Steuerung

Unsere Leistungen verbinden Daten, Planung und regelmäßige Auswertung. Welche Bausteine Sie benötigen und wie tief wir sie bearbeiten, wird im Angebot individuell festgelegt.

Daten und Ausgangslage klären

Wir betrachten, welche Informationen verfügbar sind und was für Ihre Entscheidungen noch fehlt.

  • Bestandsaufnahme von Buchhaltungs-, ERP-, Projekt- und weiteren Betriebsdaten
  • Prüfung von Aktualität, Vollständigkeit und Plausibilität im vereinbarten Umfang
  • Abstimmung von Datenquellen, Zuständigkeiten und Lieferterminen
  • Klärung von Zugriffsrechten und vertraulichen Informationen

Fehlende Daten und Annahmen werden kenntlich gemacht. So bleibt erkennbar, wie belastbar eine Auswertung ist.

Kennzahlen und Zielwerte festlegen

Wir wählen Kennzahlen aus, die für Ihr Unternehmen tatsächlich steuerungsrelevant sind.

  • Finanzielle und betriebliche Kennzahlen passend zum Geschäftsmodell
  • Einheitliche Definitionen, Berechnungsgrundlagen und Bezugszeiträume
  • Zielwerte, Verantwortliche und vereinbarte Meldeschwellen
  • Übersichten für Geschäftsführung, Bereiche oder Standorte

Dazu können etwa Auftragseingang, Deckungsbeiträge, offene Forderungen, Auslastung oder Durchlaufzeiten gehören.

Kosten und Ergebnis analysieren

Wir helfen, wirtschaftliche Entwicklungen zu verstehen und ihre Ursachen einzugrenzen.

  • Betrachtung der Kostenstruktur und Ergebnisentwicklung
  • Deckungsbeitrags- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
  • Auswertung nach Leistungen, Projekten oder Bereichen bei geeigneter Datenlage
  • Soll-Ist-Vergleiche und Erläuterung wesentlicher Abweichungen

Die betriebswirtschaftliche Auswertung ergänzt die Arbeit Ihrer Buchhaltung und Ihres Steuerberaters.

Liquidität und Unternehmensentwicklung planen

Wir machen erwartete Entwicklungen und ihre Annahmen sichtbar, damit Sie frühzeitig Handlungsoptionen prüfen können.

  • Kurzfristige Liquiditätsplanung, bei Bedarf als rollierende 13-Wochen-Vorschau
  • Planung erwarteter Einzahlungen und anstehender Auszahlungen
  • Jahresplanung, Budgets und aktualisierte Erwartungsrechnungen
  • Szenarien für veränderte Umsätze, Kosten, Zahlungsziele oder Investitionen

Zeithorizont und Aktualisierung richten sich nach dem Bedarf. Planungen beruhen auf Annahmen und werden bei neuen Erkenntnissen angepasst.

Berichte und digitale Übersichten aufbauen

Wir bereiten die Ergebnisse so auf, dass Sie Entwicklungen schnell erfassen und bei Bedarf vertiefen können.

  • Verständliche Berichte mit Kennzahlen, Erläuterungen und Handlungsbedarf
  • Geeignete Tabellen, Diagramme und Dashboards
  • Klare Angaben zu Datenstand, Planversion und offenen Punkten
  • Digitale Bereitstellung mit passenden Zugriffsrechten

Automatische Datenanbindungen werden abhängig von vorhandenen Schnittstellen und dem vereinbarten technischen Umfang umgesetzt.

Steuerungsgespräche und Maßnahmen begleiten

Wir besprechen die Ergebnisse mit Ihnen und unterstützen die Übersetzung in konkrete nächste Schritte.

  • Regelmäßige Besprechung von Abweichungen und Entwicklungen
  • Einordnung möglicher Ursachen und Handlungsoptionen
  • Festlegung von Maßnahmen, Zuständigkeiten und Terminen
  • Nachverfolgung vereinbarter Entscheidungen
  • Qualifizierung interner Ansprechpartner für die selbstständige Nutzung

Unternehmerische Entscheidungen verbleiben bei der zuständigen Unternehmensleitung.

Anforderungen und unternehmerischer Nutzen

Es gibt keine allgemeine Pflicht, ab 20, 50 oder 200 Mitarbeitern ein bestimmtes Controllingpaket einzusetzen. Welche Überwachungs- und Organisationspflichten bestehen, hängt insbesondere von Rechtsform, Geschäftstätigkeit und Situation ab.

Rechtsformabhängige Pflichten berücksichtigen

§ 1 StaRUG verpflichtet Geschäftsleiter juristischer Personen, beispielsweise einer GmbH, bestandsgefährdende Entwicklungen fortlaufend zu beobachten. Werden solche Entwicklungen erkannt, sind geeignete Gegenmaßnahmen und gegebenenfalls die erforderliche Befassung der zuständigen Organe notwendig. Die Regelung erfasst auch bestimmte haftungsbeschränkte Personengesellschaften.

Für Aktiengesellschaften enthält § 91 AktG Vorgaben zur Früherkennung bestandsgefährdender Entwicklungen. Für börsennotierte Gesellschaften kommen Anforderungen an ein angemessenes und wirksames internes Kontroll- und Risikomanagementsystem hinzu.

Steuerung passend zum Unternehmen ausbauen

Controlling kann wichtige Informationen für diese Aufgaben liefern. Es muss dafür mit Zuständigkeiten, Bewertung und rechtzeitigem Handeln verbunden werden.

Weitere Auswertungen, detaillierte Bereichsplanungen oder digitale Dashboards werden nach dem tatsächlichen Nutzen gewählt. Eine bestimmte Software oder eine 13-Wochen-Planung ist nicht für jedes Unternehmen pauschal gesetzlich vorgeschrieben.

Unsere betriebswirtschaftliche Begleitung ersetzt keine Steuerberatung, Abschlussprüfung oder rechtliche Beurteilung einer möglichen Insolvenzreife. Bei entsprechenden Anzeichen müssen die zuständigen Fachberater rechtzeitig eingebunden werden. Ein regulärer Berichtstermin darf notwendige Sofortmaßnahmen nicht verzögern.

Weitere Informationen finden Sie in § 1 StaRUG, in § 91 AktG und auf unserer Seite zum Risikomanagement.

Controlling einmalig aufbauen

Wir klären Steuerungsfragen und Datenquellen, definieren Kennzahlen und entwickeln die vereinbarten Planungs- und Berichtsvorlagen.

Zuständigkeiten, Aktualisierung und Besprechungsrhythmus werden festgelegt. Bei Bedarf begleiten wir die Einführung geeigneter Werkzeuge und schulen Ihre Ansprechpartner.

Zahlen regelmäßig nutzen

Die laufende Betreuung kann Auswertungen, Planungsaktualisierungen, Steuerungsgespräche und die Nachverfolgung von Maßnahmen umfassen.

Berichtsumfang, Termine und Kontingente werden vereinbart. Größere Datenbereinigungen, neue Schnittstellen, zusätzliche Gesellschaften oder besondere Planungsprojekte werden ausdrücklich im Angebot eingeordnet.

Qualität der Steuerungsprozesse entwickeln

Ein belastbares Controlling braucht nachvollziehbare Datenwege, verständliche Auswertungen und regelmäßige Nutzung. Die Entwicklungsziele und passenden Nachweise werden dafür individuell festgelegt.

Bestätigung des bearbeiteten Umfangs

Ein Bestätigungsvermerk dokumentiert die eingerichteten Prozesse, betrachteten Kriterien und vorhandenen Nachweise. Annahmen, Grenzen und offene Punkte werden ausgewiesen. Er ist kein Prüfungsurteil über einen Jahresabschluss und keine Bestätigung der Zahlungsfähigkeit.

Eigener Qualitätsnachweis

Für weiterentwickelte Steuerungsprozesse kann ein Nachweis der Lars Weber GmbH nach vorab vereinbarten Kriterien vorgesehen werden. Er wird nur bei erfüllten Kriterien ausgestellt und als eigener Nachweis gekennzeichnet.

Weiterentwicklung bis zur externen Zertifizierung nach ISO 9001

Als höchste vereinbarbare Ausbaustufe können geeignete Steuerungsprozesse in ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 eingebunden werden. Die Norm verbindet unter anderem Kundenorientierung, klare Prozesse, Verantwortlichkeiten, Leistungsbewertung und kontinuierliche Verbesserung.

Controlling liefert dazu relevante Kennzahlen und Entscheidungsgrundlagen. Ein Dashboard oder Finanzcontrolling allein erfüllt jedoch noch nicht die Anforderungen an das gesamte Qualitätsmanagementsystem.

Wir begleiten den vereinbarten Systemaufbau und die Auditvorbereitung. Eine unabhängige Zertifizierungsstelle, vorzugsweise mit entsprechender Akkreditierung, prüft das System im festgelegten Geltungsbereich und entscheidet über die Zertifizierung. ISO selbst zertifiziert keine Unternehmen.

Das Zertifikat bestätigt das geprüfte Managementsystem. Es ist kein Bonitätsnachweis und keine Garantie für Gewinn oder wirtschaftlichen Erfolg. Mehr zu Entwicklungswegen und Zertifizierungen.

Kennzahlen mit Risiken und Maßnahmen verbinden

Controlling schafft die wirtschaftliche Perspektive im integrierten Unternehmensgesundheits- und Risikomanagement. Gemeinsam mit dem Risikomanagement lassen sich Abhängigkeiten und mögliche Auswirkungen auf Liquidität, Ergebnis oder Kapazität betrachten.

Budgets und geeignete zusammengefasste Kennzahlen können außerdem die Planung von Arbeitsschutzmaßnahmen, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und Maßnahmen im BGM unterstützen. Vertrauliche Gesundheitsinformationen und BEM-Fallunterlagen gehören nicht in allgemeine Managementberichte.

Mit 4²success Entscheidungen vorbereiten und umsetzen

Consulting und Coaching unterstützen Analyse und Zielfindung. Training und Mentoring begleiten die Umsetzung. Wir erklären Zusammenhänge und befähigen Ihre Ansprechpartner, Berichte selbstständig zu nutzen.

Ein fester Ansprechpartner koordiniert die Zusammenarbeit mit Ihren internen Verantwortlichen und vorhandenen Fachberatern.

Passend zu Systemen und Budget

Digitale Dokumentation, verständliche Auswertungen und geeignete Schulungen unterstützen die tägliche Nutzung. Bestehende Werkzeuge beziehen wir ein. Zugriffe und Datenanbindungen werden passend zum vereinbarten Einsatz eingerichtet.

Individuelle Leistungspakete, flexible Zahlungsmodelle und die projektbezogene Prüfung möglicher Förderprogramme ergänzen die Betreuung. Eine Förderung hängt vom jeweiligen Programm und Vorhaben ab. Mehr zur Zusammenarbeit.


Fragen zu Daten, Aufwand und Zusammenarbeit

Reichen unsere Buchhaltung und die BWA nicht aus?

Sie bilden eine wichtige Grundlage. Gemeinsam prüfen wir, ob Aktualität und Detailtiefe für Ihre Steuerungsfragen ausreichen. Auftragsbestand, künftige Zahlungen, Kapazitäten oder Szenarien können zusätzliche Informationen erfordern. Vorhandene Auswertungen werden dabei genutzt.

Brauchen wir neue Software?

Nicht zwingend. Zunächst betrachten wir Ihre vorhandenen Systeme und Daten. Je nach Bedarf können geeignete Tabellen oder bestehende Auswertungswerkzeuge genügen. Zusätzliche Software und Schnittstellen werden nur im vereinbarten Umfang eingeführt.

Wie oft werden Berichte und Planungen aktualisiert?

Der Rhythmus richtet sich nach dem Steuerungsbedarf und der verfügbaren Datenbasis. Monatliche Ergebnisbesprechungen und eine häufiger aktualisierte Liquiditätsvorschau können beispielsweise sinnvoll sein. In einer angespannten Situation können deutlich kürzere Abstände erforderlich werden.

Was muss unser Unternehmen selbst beitragen?

Benötigt werden zuständige Ansprechpartner, rechtzeitig verfügbare Daten und Rückmeldungen zu Planannahmen. Die Geschäftsleitung trifft Entscheidungen und sorgt für die Umsetzung im Unternehmen. Welche Vorbereitung und Auswertung wir übernehmen, wird im Angebot festgelegt.

Funktioniert das auch mit mehreren Standorten?

Ja. Dafür stimmen wir Kennzahlendefinitionen, Datenlieferungen und Verantwortlichkeiten ab. Standortvergleiche werden nur dort eingesetzt, wo die Daten und betrieblichen Bedingungen sinnvoll vergleichbar sind. Zusätzliche Standorte oder Gesellschaften werden im Umfang berücksichtigt.

Welche Zahlen fehlen Ihnen für die nächste Entscheidung?

Ob Sie erstmals ein Controlling aufbauen, Ihre Liquiditätsplanung verbessern oder vorhandene Berichte verständlicher nutzen möchten, wir klären mit Ihnen den passenden Einstieg. Für das erste Gespräch genügen Angaben zum Geschäftsmodell, den vorhandenen Systemen und Ihren wichtigsten Steuerungsfragen.

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